News: Alternativer Satzungsentwurf für den gemeinsamen Anglerdachverband (DAFV) aus den Reihen der Anglerschaft selbst

 

Fusion? So nicht!

Liebe Anglerinnen, liebe Angler,

nachdem die Initiative “pro DAFV” der VDSF-Landesverbände Bayern und Thüringen und des DAV-Landesanglerverbandes Brandenburg “neuen Schwung” in die Fusionsbemühungen der beiden Dachverbände DAV und VDSF gebracht haben, stehen nun die ersten konkreten Dokumente dazu zur Verfügung.

Leider lassen die Inhalte dieser Dokumente nur einen Schluß zu: eine Fusion auf Augenhöhe, wie es aus Kreisen des DAV-Präsidiums immer wieder verlautete und versprochen wurde, findet nicht statt. Statt dessen kommt der Inhalt des Verschmelzungsvertrages bzw. der Satzung einer Kapitulation des DAV gleich.

Einer Kapitulation, weil sich weder im Verschmelzungsvertrag, noch in der angedachten zukünftigen gemeinsamen Satzung das wiederfindet, was den DAV seit Jahrzehnten auszeichnet: liberales Denken im Bezug auf unser gemeinsames Hobby, dem Angeln.

Die Fusion wäre eine historische Chance für alle Angler in Deutschland gewesen, klare angelpolitische Ziele zu definieren, sie nach außen hin mit einer vereinten starken Stimme zu vertreten und gemeinsam aktiv an der Liberalisierung der Regelungen und Gesetzgebung zu arbeiten. Sie wäre auch eine Chance gewesen, Fehler, die auf beiden Seiten in der Vergangenheit gemacht wurden, zu berichtigen und das Angeln in Deutschland zu dem zu machen, was wir alle gemeinsam wollen: ein Hobby, dass ohne bürokratische Hürden, ohne Überregulierungen und ohne manigfaltiger lokaler Einschränkungen einfach nur Spaß und Erhohlung garantieren soll.

Mit dem vorliegenden Satzungsentwurf ist das nur schwerlich möglich. Es finden sich weder klare Leit- und Richtlinien im Bezug auf die zukünftig vertretene Angelpolitik, noch ist zu erkennen, mit welchen Mitteln Bürokratie abgebaut und das Angeln allen Interessierten möglichst einfach zugänglich gemacht werden soll.

Auch wenn Günter Markstein (Präsident des DAV) in seinem offenen Brief mögliche Bedenken insbesondere der dem DAV angeschlossenen Anglern aufgreift und exemplarisch den Gewässerfond anführt, so dürfen eben jene Bedenken geäußert werden – ja, sie müssen es sogar – schließlich findet sich dieses durchaus wichtige Thema NICHT in der zukünftigen Satzung wider.

Sehr geehrter Herr Günter Markstein,

wir wissen, dass eine Fusion der beiden deutschen Anglerverbände eine große historische Chance bietet. Wir wissen auch, dass dazu Kompromisse notwendig sind. Wir wissen aber auch, dass das Angeln in Deutschland klarer Richtlinien bedarf. Richtlinien, die zunächst der Verband zu artikulieren hat und in denen sich die deutsche Anglerschaft wiederfinden kann. Richtlinien, die das Angeln in Deutschland zu einem bürokratielosen und minimalregulierten Hobby machen und die dafür sorgen, dass der Zugang zum Angeln auch all jenen ermöglicht wird, die vielleicht auch nur ein zunächst kleines Interesse an diesem Sport hegen.

Wir wissen aber auch, dass wir auf Traditionen zurück blicken können, die nicht zuletzt deswegen als solche gepflegt werdem, weil sie in Jahrzehnten gewachsen sind und sich als pflegenswert erwiesen haben. Und zu solch einer Tradition gehört (auch wenn es sich eher um keine Tradition im wörtlichen Sinne handelt) auch der gemeinsame Gewässerfond, der den Anglern eine beneidenswerte Flexibilität und Freizügigkeit gestattet.

Sie baten in Ihrem offenen Brief vom 13. September 2011 um rege Anteilname der Anglerinnen und Angler. Dieser Bitte kommen wir gern nach:

Wir fordern, dass gemeinsame angelpolitische Richtlinien artikuliert und in der zukünftigen Satzung zementiert werden.

Wir fordern, dass der zukünftige Verband dafür eintritt, die Gesetzgebung zu liberalisieren und unnötige oder nicht mehr zeitgemäße Regelungen abzuschaffen. Auch dies soll in der zukünftigen Satzung unveränderlich festgehalten werden.

Wir fordern klare Informationen – zeitnah und verständlich. Schließlich sind wir die Basis, dessen Interessenvertretung Sie übernommen haben.

Wir fordern die Anerkennung von Traditionen – auch und gerade des gemeinsamen Gewässerfonds und auch hier eine unveränderliche Niederschrift in der gemeinsamen Satzung.

Wir fordern Zeit! Zeit, um im Sinne einer gelebten Demokratie, über das Vorhaben “Fusion” diskuttieren zu können.

Finden sich unsere Forderungen in der zukünftigen Satzung wieder, können wir gemeinsam in eine angenehme Zukunft des Angelns in Deutschland schauen.

Solange aber diese Forderungen nicht Gehör finden, heißt es weiterhin

Fusion? So nicht!

Fusion? So bitte nicht!

Fusion? So bitte nicht!



Petri Heil!

Rico Wunglück
Ordentliches Mitglied des Landesanglerverbandes Brandenburg

68 Antworten auf Startseite

  1. Heinz sagt:

    Hoffentlich ist dieser unselige Zusammenschluss jetzt entgültig vom Tisch.Es würde doch eh nur ein paar Funktionären  etwas bringen, der  “normale” Angler hätte nichts davon.Fusion nein Danke !!!

  2. Schwarzangler sagt:

    Wo steht geschrieben das man unbedingt fusionieren muss  ?Die meisten wollen es nicht.Es würde eine feindliche Übernahme durch den Westen und das wollen wir nicht.Ein bisschen Wettbewerb kann nie schaden.Zusammenarbeit wenn möglich ja-Fusion NIEEEEEE  !!!!!!!!!!

  3. Reiner sagt:

    Es gibt keinerlei Grund für eine Fusion,  der Papst vertritt auch nicht alle Christen und es gibt auch verschiedene Weltboxverbände.Ein wenig Wettbewerb zwischen verschiedenen Verbänden kann nie schaden.Reiner

  4. Peter Sodan sagt:

    Eine Verschmelzung wie diese Übernahme des DAV durch den VDSF darf so nicht stattfinden. Sowas hatten wir schonmal 1990 mit dem sogenannten Wiedervereingung durch Aufnahme und dem Einigungsvertrag, wo die Ostdeutschen über den Tisch gezogen wurden. Auch hier sind wieder volksfremde Funktionäre am Werk. Ob im DAV oder VDSF Bundesverband (entgegen viele Landesverbände) geht es nicht um die Angler sondern um politische Spiele und Machtkämpfe. Alte und neue Seilschaften klügeln hier Möglichkeiten aus ohne den kleinen Angler zu fragen, ob er damit einverstanden ist. Ein Volksentscheid durch die Angler selbst wird ausgeschlagen. Funktionäre im DAV – von Kreisverbänden bis hin zu Landesverbänden – werden mundtot gemacht, bzw. deren Verbänden wird mit Repressalien gedroht oder diese schon angewendet. Beispiel: DAV LV M-V wird durch den LAV Brandenburg hinsichtlich verzehnfachung der Preise für Gastangelarten (DAV Gewässerpool) abgewürgt und damit zur Aufgabe gezwungen, ebenso wohl auch die Handykap-Angler. Mit der Solidarität große Verbände – kleine Verbände ist es wohl damit vorbei. Der LAV Brandenburg droht bei einer Nicht-Fusion… Was soll das denn bitteschön??? Die Angler in Brandenburg stehen bestimmt nicht für sowas. Nur die Ja-Sager im Präsidium und Verbandsausschuss vielleicht. Das sind eben starke und straffe Strukturen. Aber sowas brauchen wir in einer Demokratie nicht. Wehrt Euch gegen diese Funktionärsmeierei und diese Art der Vereinigung der Verbände. Petri heil! Peter

  5. Fuhnetalangler sagt:

    Hallo
    Gibt es das Bildchen oben zur “Fusion” auch als Aufkleber?
    Allerdings sollte der “VDSF-Fisch” nur mit einer abgenagten Gräte im hinteren Teil dargestellt werden. Ihm fehlt glaube ich die Basis, aber der (Wasser)-Kopf ist schon entsprechend passend abgebildet.
    Gruß
     

  6. Torsten sagt:

    Tag Walter

    Wer ist denn ein „ Proletenangler „?

    Ich gehe davon aus deine Aussage bezieht sich auf eine „ Schicht „ der Gesellschaft.
    Stark auf Marx seine Betrachtung bezogen.
    Aber was hat nun der VDSF,DAV oder ein eventuell neuer Dachverband mit Fischereirechten zu tun?
    Genau genommen, Nichts!

    Alles, was mit Fischereirechten zu tun hat, regelt jedes Landesfischereigesetz für sich.
    Kein VDSF, DAV oder wie auch immer.
    Natürlich können die Besitzer der Fischereirechte, entsprechend der Landesgesetzgebung, Fischereirechte auch in diesem Rahmen umsetzen.
    Da kann es durchaus sein, das eben nicht jeder Angler das Recht hat unbeschränkten Zugang zu fordern und diesen erhält.
    Diese Gewässer beziehen sich aber nicht ausschließlich auf Fischereirechteinhaber der von dir beschriebenen Klasse „Lodenträger“!

    Ganz im Gegenteil. Ein großer Teil „ proletarischer „ Fischereirechteinhaber beschränkt auch den Zugang für Angler.

    Mitunter, weil man seinen Abschnitt/Bereich erstmal für Mitglieder sichern will.
    Ist auch O. K.
    Viele aber auch, weil ein Gewässer, wenn jenes Nachhaltig bewirtschaftet werden, soll (Fischbestände) nur eine begrenzte Nutzung/Abschöpfung dieser erlaubt!
    Und da kommen erst einmal die eigenen Mitglieder zum Zuge.
    Völlig legitim.
    Genau den Begriff „ Nachhaltigkeit „ müssen sich viele Angelvereine-,Verbände erst einmal bewusst werden.
    Ist dem dann so muss man auch Überlegungen zur Umsetzung anstrengen.
    Das wird aber ohne Einschränkungen, egal, in welchen Bereich der nachhaltigen Bewirtschaftung unter ökologischen Gesichtspunkten, nicht abgehen.
    Kann auch mal den Zugang/Nutzung durch Angler eingrenzen.

    Es sei man macht es wie heute in der Überzahl.

    Am Gewässer steht die Fischbesatzrutsche, die jeder Anzahl von Anglern das Angeln ermöglicht oder den Kartenverkauf, übrigens gängige Praxis in West und Ost.
    Das hat aber nichts mit Nachhaltigkeit/Pflege/Hege der Fischbestände zu tun.
    Gleich gar nicht, wenn es um die Sicherung unserer heimischen Fischbestände geht.
    Ausreichend nachsetzen, um künstlich einen Bestand zu erhalten, der auch durch Angler überstrapaziert wird, hat wenig mit Hege, Pflege, Nachhaltigkeit zu tun.
    Mal darüber nachdenken, Walter.

    Unterm Strich bleibt eines. Weder VDSF; DAV oder wie auch immer, kann den Fischereirechteinhabern etwas vorschreiben.
    Damit auch den Zugang durch Angler nicht.
    Das bleibt schlicht und einfach eine Entscheidung des Fischereirechteinhabers oder Landesgesetzgebers.

  7. Walter U. sagt:

    Um Gottes Willen…bloß keine Fusion mit dem VDSF. Das würde ablaufen wie 1991, als es den so genannten Einigungsvertrag gab und die DDR nach Strich und Faden ausgeplündert wurde. Ich habe viele Jahre beruflich in Bayern zu tun gehabt und habe erlebt, das der einfache Angler an vielen Gewässern ausgeschlossen war. Da standen dann die Herrn Fabrikbesitzer, Banker usw. in grünen Lodenjacken und frönten ihrem Hobby. Der Proletenangler drückte sich am Zaun die Nase platt, wenn die Herren in privatisierten Gewässerabschnitten, Huchen und andere Edelfische fingen. Nein Danke, sowas will ich hier nicht in Ostdeutschland!!!!

  8. Torsten sagt:

    Hallo Thomas Finkbeiner

    „Ich habe die Wege klar dargestellt, wie mit geplanten Satzungsentwurf/Verschmelzungsvertrag der Durchgriff auf die Landesverbände möglich ist. „

    Das siehst du so, viele andere nicht. Ich auch nicht.
    Du bist bis heute außerstande meine einfachen Fragen zu beantworten oder eigentlich die eine.

    „Zitat: Thomas Finkbeiner
    Laut vorliegendem Satzungsentwurf kann die Hauptversammlung des Bundesverbandes z. B. grundsätzlich beschließen, dass aus Naturschutzgründen die Zahl der Angler an einem bestimmten Gewässer nach Gewässerfläche begrenzt sein muss, was nicht direkt etwas mit dem Gewässerpool zu tun hätte.“

    Meine Fragen dazu!

    „Zitat: Torsten
    Welche „Naturschutzgründe“ sollten es denn sein?
    Deshalb, welche „Naturschutzgründe“ könnten es denn sein die dafür Sorgen, dass der bestehende Pool in seiner jetzigen Form aufgegeben wird? „
    Bist du mit diesen einfachen Fragen schon überfordert?
    Wenn nicht, belege deine Aussage unter Beachtung rechtlicher Bestimmungen der betreffenden Bundesländer doch bitte!

    „Zitat: Thomas Finkbeiner
    Und ich suche keine Kommunikation mit Funktionären – da ist in meinen Augen wirklich nichts Sinnvolles oder Zielführendes zu erwarten. „

    Jetzt steh ich völlig auf dem Schlauch!
    Du suchst keine Kommunikation mit Funktionären?
    Verrennst du dich?
    Du suchst doch pausenlos den Kontakt mit Funktionären in Vereinen, auf Landes-, Bundesebene!
    Schreibst diese an und forderst Antworten ein, berichtest von Telefonaten mit Funktionären usw.
    Ist dir der Begriff Kommunikation, insbesondere kommunizieren völlig fremd?
    Wenn Du kommunizieren möchtest, solltest du auch allen Seiten die Möglichkeit geben, Aussagen von dir zu hinterfragen und Antworten einzufordern!
    Gesetzlich und fachlich belegbare Antworten kommen von dir aber nicht.
    Liegt es dir überhaupt an der Sachlichen, Information, Kommunikation, Aufklärung oder eher um das Durchdrücken deiner Ansicht?

    „Zitat: Thomas Finkbeiner
    Und irgendwann werden sich auch die Leute in den Vereinen fragen, die letztlich die Arbeit für die Verbände vor Ort machen, welchen Sauhaufen sie da für was eigentlich bezahlen. Vor diesen Leuten habe ich den größten Respekt, da diese tatsächlich und konkret was für die Angler tun!! „

    Du erlaube dir kein generelles Urteil über Vereins oder LAV Tätigkeit!
    Bevor man etwas beurteilt, sollte man selber etwas tun oder andere Einblicke haben!
    Geht dir völlig ab.
    Weder kannst du etwas aus „aktiver Vereinsarbeit“ heraus beurteilen, noch für Vereinsmitglieder in vielen Bundesländern sprechen.
    Du nimmst nur das in Anspruch, wenn möglich, was andere für dich erhalten oder leisten!
    Mehr nicht!
    Du bist nicht einmal in der Lage eine einfache Antwort auf meine ursprüngliche Frage zu geben!
    Traurig besonders wenn man, die Anglerschaft aufklären will, es aus Mangel an nötigem regionalen Wissen nicht kann.

  9. Klaus sagt:

    Wer meint, man können in einer Satzung oder einem Zusatzdokument festschreiben, daß “die Angler nichts zu befürchten” haben, sollte dankbar sein für die vielen Informationen, die u.a. auch hier geboten werden und ansonsten schweigen. Forderungen und Behauptungen erheben sollte anständigerweise nur derjenige, der weiß, wovon er spricht oder schreibt – oder zur Piratenpartei gehen.

  10. “Eure Kreisvorsitzenden werden regelmäßig durch den Landesvorstand informiert!”

    Und warum werden dann die Vereine und Angler nicht informiert?

    Gerade diese Seite wurde unter anderem deswegen online gestellt.

    Genrre auch einb Beispiel:
    DAV-Brandenburg gründet ohne vorherige Information, Diskussion oder Abstimmung mit die Intitiative Pro DAFV und droht mit Austritt aus dem DAV, wenn keine Fusion in ihrem Sinne kommt – gegen die eigene Satzung, in welcher die DAV- Mitgliedschaft festgeschrieben ist.

    Ist das der Weg, mit dem man informiert und Angler mitnimmt?

    Mahlzeit, dann lieber gar keinen Verband als solche..

  11. Bernd sagt:

    Eure Diskussion ist m.E. für einen Angler in der Anglergruppe viel zu kompliziert. Ihn interessiert, was werde ich in Zukunft für einen Beitrag zahlen müssen ? Wenn die Beiträge die 100 € übersteigen werden die Zahlen der “ehemals DAV-Mitglieder” sofort schrumpfen und darüber hat noch keiner ein Wort verloren. In dem Satzungsentwurf ist ja nur von Beitragserhebung die Rede. Ich finde es nicht gut, dass über solche Fakten, die den Angler an der Basis interessieren nicht gesprochen oder geschrieben wird. Aber das ist ja auch Aufgabe der Landesverbände und Vereine. Wenn Ihr mir dazu eine Antwort geben könnt, wäre ich dankbar. Dann kann ich auch in meiner Angelgruppe über das Thema sprechen.

    Petri Heil

    • admin sagt:

      Hallo Bernd,

      welche Beiträge wir in Zukunft zahlen werden, wird dir keiner wirklich sagen können. Das hängt von sovielen Faktoren ab (Pachtpreise, Bewirtschaftungskosten, etc.), dass selbst eine vorsichtige Prognose nicht sinnvoll und möglich ist.

  12. Rally, LAV Brandenburg sagt:

    Also meine liebe Anglerschaft:
    Eure Kreisvorsitzenden werden regelmäßig durch den Landesvorstand informiert!
    Vielleicht einmal etwas Grundsätzliches:

    Das Fischerreirecht Landesrecht ist sollte ein jeder Wissen und wenn nicht, besteht
    dringender Wissensbedarf?!
    Es schließen sich lediglich die 2 Dachverbände zu einer gemeinsamen Führung zusammen. Für jeden Landesverband ändert sich damit NICHTS!!!
    Unser gemeinsamer Gewässerfond bleibt uns erhalten. In Meck-Pomm und Thüringen gibt es unter anderen ,VDSF-Landesverbände die ebenfalls einen gemeinsamen Gew.-Fond haben. Bevor hier BÖSES Blut geschürt wird, dann bitte informiert Euch in alle Richtungen!!!
    Vielleicht sind mir noch ein paar Worte zu Satzung gestattet:
    Diese Satzung in der Form wie sie als ENTWURF steht, ist völlig OK und auch ausreichend, genauere Dinge werden in den Landessatzungen definiert ( ich erinnere, Fi-Recht ist Landesrecht).

    Zum Thema Machtspielchen:
    Bei der letzten Vorstandssitzung beim LAV Brandenburg wurde die Frage in den Raum gestellt, ob jemand für den Gesamtvorstand kandidieren möchte, es will KEINER!

    Ich wünsche mir, dass die Fusion stattfindet und im Weiteren, dass alle Zweifler sich von ihren Verein- bzw. Kreisvorsitzenen richtig aufklären lassen.

    Petri Heil

  13. Ich habe die Wege klar dargestellt, wie mit geplanten Satzungsentwurf/Verschmelzungsvertrag der Durchgriff auf die Landesverbände möglich ist.

    Und ich suche keine Kommunikation mit Funktionären – da ist in meinen Augen wirklich nichts sinnvolles oder zielführendes zu erwarten.

    Da berichten, diskutieren und kommentieren wir nur..

    Und die Kommunikation mit den Anglern läuft bestens..

    Die Funktionäre aus den Landesverbänden sind in ihrer Sicht zu beschränkt, weil sie nur ihre jeweiligen Besonderheiten im Auge haben, um zu deutschlandweit vernünftigen angelpolitischen Richtlinien zu kommen.

    Denen in den Bundesverbänden gehts schlicht um Kohle, Macht, Pfründe und persönliche Eitelkeiten (denen in den Landesaverbänden natürlich auch mit)..

    Und irgendwann merkt auch der letzte Angler, wie er von solchen Leuten verarscht wird..

    Und irgendwann werden sich auch die Leute in den Vereinen fragen, die letztlich die Arbeit für die Verbände vor Ort machen, welchen Sauhaufen sie da für was eigentlich bezahlen. Vor diesen Leuten habe ich den größten Respekt, da diese tatsächlich und konkret was für die Angler tun!!

    Und wenn die sich dann diese Frage selber ehrlich beantworten, aus den Verbänden austreten und die Sache selber in die Hand nehmen, dann erst wird es für die einzelnen Angler auch vorwärts gehen.

    Auch wenn Angler als besonders geduldig beschrieben werden, wirds auch denen irgendwann reichen..

    • Markus sagt:

      Lieber Thomas,
      merkst du eigentlich, was du hier von dir lässt.
      “Die Funktionäre aus den Landesverbänden sind in ihrer Sicht zu beschränkt, weil sie nur ihre jeweiligen Besonderheiten im Auge haben, um zu deutschlandweit vernünftigen angelpolitischen Richtlinien zu kommen.
      Denen in den Bundesverbänden gehts schlicht um Kohle, Macht, Pfründe und persönliche Eitelkeiten (denen in den Landesaverbänden natürlich auch mit).”
      Jeder Verband ist heute froh, wenn er überhaupt noch engagierte Mitglieder findet, die sich auf Verbandsebene in ein Amt wählen lassen und sich dann auch noch einbringen. Dumme Sprüche ablassen und neunmalschlaue Reden schwingen, kann jeder. Wirklich etwas initiieren und dann auch umsetzen, dazu muss man etwas mehr Grips und Engagement haben.
      Deine oben zitierte Aussage ist unverschämt und im höchsten Maße dumm. Sie zeigt, dass du keine Ahnung hast, wovon du sprichst.
      Markus P.

  14. Torsten sagt:

    Hallo Thomas

    Bist du nicht in der Lage auf Fragen eine sachbezogene Antwort zu geben?

    Zumindest habe ich bisher keine bekommen.
    Es gibt zwei Möglichkeiten.

    Möglichkeit eins:
    Du willst aus Prinzip keine sachbezogenen Antworten geben, um eine Diskussion über deine Sichtweise/Behauptung im Vorfeld zu vermeiden und nicht in Erklärungsnot zu gelangen!

    Möglichkeit zwei:
    Du kannst auf bestimmte Fragen nicht sachbezogen Antworten, weil dir die dazu nötigen rechtlichen/sachspezifischen Grundlagen völlig fehlen und damit verbundene Zusammenhänge ein Rätsel bleiben und du nur in fragwürdige Behauptungen verfällst!

    Ich vermute, beide Möglichkeiten treffen je nach Forderung/Behauptung/Anfrage zu!
    Eigentlich Schade.

    Jede Diskussion zu einzelnen Punkten der Fusion bedarf eines kritischen aber sachlichen Austausches innerhalb der Anglerschaft.
    Besonders wenn im Zuge dieser Diskussion, Angler Nachfragen haben und egal, von welcher Seite Behauptungen aufgestellt oder Sichtweisen vertreten werden.
    Das gilt natürlich der Verbandsseite aber in besonderem Falle auch Dir.

    Besonders du müsstest doch an Aufklärung bezüglich Anfragen/Nachfragen interessiert sein. Forderst es doch permanent von anderer Seite.
    Realistisch gesehen bist du aber selber nicht in der Lage oder gewillt die gleichen Maßstäbe bei dir anzulegen!
    Deshalb kommunizieren mit dir auch immer weniger.
    Wer nicht gewillt ist, sachlich, beleg-, oder nachvollziehbar zu diskutieren und kommunizieren, andere Ansichten und Meinungen zu akzeptieren, ist irgendwann raus.

  15. Es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund FÜR eine Fusion genannte Übernahme des DAV in den VDSF.

    Kein einziger Angler hätte da irgendwas Positives davon – nur mögliche Gefahren.

    Und wenn sich da alle einig wären, dass die Angler nichts zu befürchten hätten, könnten die das ja in Satzung oder einem Zusatzdokument festschreiben.

    Angelpolitische Ziele und Grundrichtung genauso wie den Schutz der Pools.

    Das tun sie nicht – warum wohl??

    Weil man dazu eben ein Hintertürchen braucht, um die Angler wieder über den Tisch ziehen zu können..

    • Rally, LAV Brandenburg sagt:

      Schade, dass Du so wenig Hintergrundwissen hast und damit noch hausieren gehst.
      Vielleicht schaffst Du es ja, Dich mal zu belesen und wenn nicht, dann halt die wenigstens die Füße still.
      Sorry nimm es nicht persönlich!

  16. Klaus sagt:

    Die Diskussion hier zeigt, daß gegen die Fusion kein einziger ernsthafter (!) Grund vorliegt.

    Vielmehr hat der eine davon noch gar nichts gehört (was man nicht den Verbänden vorwerfen kann), der nächste hat es nicht verstanden und der dritte verliert sich in seitenlangen Ausschweifungen zur Lage der Nation aufgrund seines “dumpfen Gefühls”.

    Weder werden bei einer Fusion Gewässerpools aufgegeben, noch werden Setzkescher verboten oder wird der Naturschutz über das Angeln gestellt. Aber wenn einige wenige hier und in anderen Foren Horror-Szenarien entwerfen, einige andere das glauben und weitere das als Wahrheit verbreiten, dann übersehen leider viel zu viele, daß es sich dabei nur um Schei–hausparolen handelt, die auch durch dauernde Wiederholungen nicht wahr werden. Als ob ein Verband wie der DAV sich so über den Tisch ziehen ließe…

    Es ist ja nicht schlimm, wenn ein Angler, der zufrieden an seinem 5 ha Vereinsgewässer ist und der die Entwicklung der Annäherung der Verbände nicht verfolgt hat, wenig davon weiß. Man kann zwar, muß aber nicht die vorhandenen Informationen verfolgen. Aber dann soll er nicht irgendwo aufgeschnapptes, einseitiges Halbwissen weitertragen und schlechte Stimmung verbreiten. Zu einer fruchtbaren Diskussion beitragen können auch nicht diejenigen, die ohnehin immer gegen alles sind oder diejenigen, die mit Provokationen eigene Interessen vertreten, weil jeder Klick in bestimmten Foren wirtschaftlichen Gewinn bedeutet.

    Über Streit zwischen den Anglern freut sich nur eine Gruppe: die Gegner der Angler. Also steht zusammen, seid positiv, habt Vertrauen, unterstützt die Fusion und setzt Euch im gemeinsamen neuen Verband ein für Eure Vorstellungen vom Angeln. Einigkeit macht bekanntlich stark.

  17. Torsten sagt:

    Hallo Thomas

    Ich muss eingestehen mehr wie enttäuscht von der Antwort zu sein.
    Ich hatte bezüglich einer Behauptung von dir eine fundierte klare Aussage auf meine Frage erwartet.
    Deine Aussage!

    „Zitat: Thomas Finkbeiner
    Laut vorliegendem Satzungsentwurf kann die Hauptversammlung des Bundesverbandes z. B. grundsätzlich beschliessen, dass aus Naturschutzgründen die Zahl der Angler an einem bestimmten Gewässer nach Gewässerfläche begrenzt sein muss, was nicht direkt etwas mit dem Gewässerpool zu tun hätte.“

    Meine Fragen dazu waren ja eigentlich nicht kompliziert!

    „Zitat: Torsten
    Welche „Naturschutzgründe“ sollten es denn sein?
    Deshalb, welche „Naturschutzgründe“ könnten es denn sein die dafür sorgen das der bestehende Pool in seiner jetzigen Form aufgegeben wird? „

    Man kann nur aufklären wenn man in der Lage ist eine gemachte Behauptung/Warnung, konkret, im Detail aufzuzeigen!
    Untermauert durch eine sachliche Belegung im Detail wie diese Umsetzung erfolgen kann unter Beachtung der rechtlichen Möglichkeiten in den jeweiligen Bundesländern!
    Genau diese sachliche Belegung hätte ich mir gewünscht!

    Nur so ist es überhaupt möglich dem einzelnen Angler glaubhaft etwas zu vermitteln oder mögliche Probleme aufzuzeigen!
    Ansonsten wird man unglaubwürdig, in dem Augenblick wo gemachte Behauptungen nicht eintreten!
    Ob das dann ein „Dienst“ im Sinne der Angler ist, wage ich zu bezweifeln.

    „ Zitat: Thomas Finkbeiner
    dass in irgendeiner Art und Weise geplant ist, da seitens des Bundesverbandes weitere Restriktionen (Abknüppelgebot, Setzkescherverbot, Wertungsangeln, erschwerter Zugang zum Angeln, Nachtangelverbot etc.) möglichst in jedem Bundesland durchzusetzen.“

    Bin nun nicht sicher bewandert bezüglich aller Bestimmungen der Bundesländer/VDSF Landesverbänden.
    Deshalb eine Nachfrage.

    Gibt es denn die von dir angeführten Punkte in allen Bundesländern mit VDSF Zugehörigkeit?
    Wenn nicht!
    Warum hat es bisher der VDSF nicht in allen Bundesländern mit VDSF Zugehörigkeit schon längst durchgesetzt?

    Hätte dem VDSF ja ein leichtes sein müssen!

    „Zitat: Thomas Finkbeiner
    …noch der Schutz der Pools festgeschrieben wurde „

    Sprichst du vom DAV Gewässerfond?
    Wenn ja kann man es nicht oft genug erklären!
    Der bisherige „DAV“ Gewässerfond war nach 1990 immer schon eine interne vertragliche Regelung zwischen den Fischereirechteinhabern der einzelnen Bundesländer!
    Nie eine Regelung die der DAV beeinflussen oder fordern konnte!
    Wie auch, er hatte und hat keine rechtlichen Möglichkeiten dieses zu fordern oder Druck auf diese rechtlich abgesicherte Vereinbarung auszuüben!
    Und so bleibt es auch, egal wie der Dachverband sich nun nennt oder wie er zusammengesetzt ist!
    Es bleibt immer ein Vertrag unter Fischereirechteinhabern.

    Zum Thema T.Günther obwohl es ja nichts mit meiner ursprünglichen Frage zu tun hat, auch keinen Bezug dazu.
    Das befürworte ich nicht, finde es beschämend!

    Vielleicht kannst du ja meine ursprünglichen Fragen doch noch beantworten?

    „Zitat: Thomas Finkbeiner
    Und das gibt mir eben – und beileibe, wie gesagt, nicht nur in Bezug auf die Pools – ein mehr als dumpfes Gefühl in der Magengegend..“

    Sollte aber dieses Zitat die sachlich fundierte, belegbare Aussage auf meine Frage bezüglich deiner Aussage sein, sehe ich schwarz in punkto sachlicher Aufklärung, damit glaubhafter Argumentation und Überzeugungsarbeit in der deutschen Anglerschaft!

  18. Schnarri sagt:

    Hallo,

    der AV Petrijünger Falkensee e.V. und die Carp-Squad Havelland sagen danke für diese Präsens und schließen sich der Meinung an, JA zur Fusion, aber nur als gleichberechtigte Partner, in denen der DAFV eine Starke Lobby für alle deutschen Angler wird. Aber nur unter der Vorraussetzung, dass beide Vereine aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und eine Satzung aus allen sinnvollen, liberalen und vernünftigen Wortlaut entsteht.

    Ich war heute bei unserem KAV um die Frage zu stellen, was weis der Kreisvorstand über die Fusion. Meiner Meinung nach werden auch die Kreisvorstände mit Wissen kurz gehalten, und genauso wie alle anderen vera…..! Mir wurde geantwortet, dass sie die Information erhalten haben, dass zu bekanntem Datum der DAV in den VDSF durch Verscmelzung intergriert wird und sich für den KAV oder deren angeschlossenen Vereinen nichts ändert, ja auch mit dem Gewässerfond bleibt alles beim Alten bzw. wird es Verbesserungen geben.
    Zur demokratischen Seite wurde sich darauf bezogen, dass der Auftrag zur Verschmelzung schon vor etwa 2 Jahren, über die Kreisverbände in die Landesverbände deligiert wurde!

    Ich schätze als Vorsitzender eines AV´s die Mannen und deren Arbeit im KAV, glaube aber das hier dem Wolf im Schaafspelz blauäugig Glauben geschenkt wird!
    Ich habe dem Vorstand die Adresse dieser Seite gegeben, damit Sie sich besser informieren können, und nicht nur der Schönwettermacherei des LAVB unterliegen!

  19. Die Methoden des VDSF dürften doch inzwischen hinlänglich bekannt sein, wenngleich der eigentliche Grund dafür immer noch im Dunkeln ist:
    Mittels Verweisen auf Naturschutz/Tierschutz immer weitere Restriktionen für Angler durchzusetzen.

    Da es sich hier nicht um eine Fusion, sondern um die reine Übernahme des DAV in den VDSF handelt und weder angelpolitische Punkte noch der Schutz der Pools festgeschrieben wurde, kann man dann auch davon ausgehen, dass in irgendeiner Art und Weise geplant ist, da seitens des Bundesverbandes weitere Restriktionen (Abknüppelgebot, Setzkescherverbot, Wertungsangeln, erschwerter Zugang zum Angeln, Nachtangelverbot etc.) möglichst in jedem Bundesland durchzusetzen.

    Und da nach den Worten von VDSF-Präsident die HV eh alles abnickt, was vom Präsidium vorgeschlagen wird und diese Leute im umbenannten VDSF (dann DAFV) die Mehrheit haben werden, braucht es wohl nicht mehr viel Phantasie…..

    Und ist es nicht interessant, dass das alles ganz einfach gelöst werden könnte, würde man für solche Restriktionen nicht ein Hintertürchen brauchen?

    Indem man das einfach in die Satzung oder ein Zusatzdokument mit aufnimmt und festschreibt – die angelpolitischen Punkte genauso wie den Schutz der Pools..

    Wie rigide im VDSF aber verfahren wird, um Kritiker mundtot zu machen und alles möglichst ohne Diskussion und Information der Mitglieder wie Angler durchzubekommen, wird ja momentan nicht nur bei uns verbreitet.
    Da wird Zensur versucht und wenn das nicht klappt, kommen Azeigen des VDSF-Präsidenten Mohnert gegen Angler und auch Funktionäre.

    Ich verstehe weder, wie man sich als DAV-Verband von so jemanden übernehmen lassen will, noch dass Funktionäre des DAV sich überhaupt mit solchen Leuten an einen Tisch setzen.

    Kein Wunder, dass z. B. der DAV-Brandenburg diese Übernahme mit vorantreibt:
    Auch da wurden vorher weder die Mitglieder noch die eigenen Angler informiert oder zu Diskussionen eingeladen über den Beschluss, der Initiative “Pro DAFV” beizuteten und ohne Fusion aus dem DAV auszutreten.

    Da scheinen sich die Funktionäre in VDSF und DAV-Brandenburg einig zu sein in der undemokratischen Vorgehensweise…

    Und das gibt mir eben – und beileibe, wie gesagt, nicht nur in Bezug auf die Pools – ein mehr als dumpfes Gefühl in der Magengegend..

  20. Torsten sagt:

    Hallo Thomas
    Danke für deine Antwort, meine Frage ist im Prinzip noch nicht beantwortet, weil deine Antwort noch grundsätzliche Fragen aufwirft.

    „ Zitat: Thomas Finkbeiner
    Laut vorliegendem Satzungsentwurf kann die Hauptversammlung des Bundesverbandes z. B. grundsätzlich beschliessen, dass aus Naturschutzgründen die Zahl der Angler an einem bestimmten Gewässer nach Gewässerfläche begrenzt sein muss, was nicht direkt etwas mit dem Gewässerpool zu tun hätte. „
    Welche „Naturschutzgründe“ sollten es denn sein?

    Es gibt in fast allen, vielleicht auch allen Bundesländern mögliche Nutzungseinschränkungen aus Naturschutzgründen heraus.
    Betrifft teilweise dann Angler, Fischer oder aber auch jeden Freizeitnutzer, egal ob Spaziergänger, Radfahrer usw.
    Deshalb, welche „Naturschutzgründe“ könnten es denn sein die dafür sorgen das der bestehende Pool in seiner jetzigen Form aufgegeben wird?

  21. Björn sagt:

    Hallo,
    Klasse sache hier.Ich VDSF mitglied kann euch nur beglückwünschen,zu eurem Zusammenhalt.Wenn man sich das mal anschaut und Verfolgen tut erinnert mich mein Verband der VDSF zur zeit Leider an einen HEDGEFOND, als an einen Verband der doch nur UNSERE INTRESSEN Vertreten soll.
    In diesem Sinne kämpft weiter.

  22. Sorry Torsten, ich lese hier nicht regelmäßig die Kommentare, sondern meist nur die Neuigkeiten. Hab ja im AB genug zu tun..

    Zu Deiner Frage bezüglich des Durchgriffes vom Bundesverband auf die Pools:
    Es gibt keinen direkten, sondern nur den indirekten Weg.

    Laut vorliegendem Satzungsentwurf kann die Hauptversammlung des Bundesverbandes z. B. grundsätzlich beschliessen, dass aus Naturschutzgründen die Zahl der Angler an einem bestimmten Gewässer nach Gewässerfläche begrenzt sein muss, was nicht direkt etwas mit dem Gewässerpool zu tun hätte.

    Das müssen dann die Landesverbände laut vorliegendem Satzungsentwurf durchsetzen.

    Damit ist dann zwar nicht – damit hast Du recht – der Gewässerpool als solcher in Frage gestelt.

    Aber die eigentliche Funktion eines solchen Pools (viele Gewässer beangeln zu können, ohne für jeden Tümpel extra Bürokratie/Karten zu brauchen) würde damit ausgehebelt.

    Der erste Schritt wäre dann, dass die Pools Karten einführen müssten für jedes einzelne Gewässer – will man die nicht extra bezahlen lassen, z. B. so ne Art Lochkarte.

    Wäre dann das gesetzte Limit für ein Gewässer des Pools erreicht, könnte eben kein weiterer Angler mehr an diesem Gewässer angeln gehen.

    Im zweiten Schritt könnte man dann (das wird dann wohl von den Landesverbänden selber kommen wegen des erhöhten Verwaltungsaufwandes) dafür einen kleinen Extraobolus einführen.

    Der nächste logische Schritt wäre dann wegen der Kosten und des Verwaltungsaufwandes die Aufgabe des Gewässerpools..

    Diese Gefahr besteht also ganz zwangsläufig, wenn nicht wie von uns immer wieder gefordert, die Gewässerpools in ihrer jetzigen Form in Satzung oder Zusatzdokumenten geschützt werden.

    Ich hoffe, dass ich Deine Frage jetzt beantworten konnte.

  23. Torsten sagt:

    Nach über 2 Wochen noch keine Antwort auf meine Nachfrage Herr Finkbeiner?
    Ganz traurig!

  24. Fischdieb sagt:

    Berichtigung sry
    die Ankündigung nicht für November sondern September

  25. Fischdieb sagt:

    Akutes Informationsdefizit
    Die letzte Information des AVL( 10500 DAV Mitglieder) an seine Mitgliedsvereine zur Fusion war am 8.9 mit dem Schreiben vom 2.9. des DAV und VDSF in welchen der Satzungsentwurf und Verschmelzungsvertrag sowie eine DAV Verbandsausschuss-sitzung für November angekündigt wird. Findet am 5.11.statt.
    Seit dem keine Infos per mail oder Post zu diesem Thema, aber der Termin für den zentralen Umwelttag 10/2012 ist schon reingekommen. Das der DAV seine Mitglieder am 13.9. aufforderte zur Fusion mitwirkend Beschlüsse zu fassen und diese bis 30.11. an die Regionalverbände zu senden wurde nicht durchgestellt.
    Das Vorschläge,Einsprüche und Bedenken im Papierkorb landen ist offensichtlich, da es hier keine Transparenz gibt! Und wenn Informationen schon gefiltert werden…was passiert dann wohl mit Widersprüchen?!
    Der AVL demonstriert geschlossene Zustimmung. Wir aber wurden nicht befragt und sind einstimmig gegen eine Fusion! Es muss eine Mitgliederabstimmung (nicht Vertreter) erzwungen werden.

  26. Patrick sagt:

    Also mein Vereinsvorsitzender wird sich jetzt als Erstes mal an die lokale Presse wenden. Ich hoffe das die Interesse an diesem Thema haben und dazu etwas in den Zeitungen abdrucken.
    Ich denke das ist ein guter Schritt um eine breite Masse von Menschen zu erreichen.

    Gruß Patrick

    • admin sagt:

      Klasse! Ich wünschte, auch andere würden sich so in’s Zeug knien! Mein Vorsitzender wusste von nichts … und unglaublicher Weise auch mein KAV-Vorsitzender nicht! Vernünftige Informationspolitik? … offenbar nicht beim LAVB!

      • Patrick sagt:

        Ja ist schon erstaunlich wie wenige von der eigentlich Absicht der beiden Verbände wissen.
        Ich denke wir werden zu einem späteren Zeitpunkt Informationen erhalten. Ob wir dann noch etwas bewegen könnten, bliebt fraglich!

        • admin sagt:

          Nach meinen Informationen findet am 15. Oktober eine Sitzung der KAV-Vorsitzenden beim LAV statt. Ich gehe mal davon aus, dass dort dann eine “offizielle” Information vom LAV-Präsidium kommen wird.

          Wenn das so sein sollte, kann man das nur noch als Schweinerei bezeichnen! Dann bleiben bis zum 5. November geschlagene zweieinhalb Wochen, um die Vereine zu informieren, Diskusionen zu führen, die Ergebnisse zu bündeln und wieder zurück zum LAV zu bringen. Dass das unmöglich ist, sollte jedem normal denkenden Menschen klar sein! So sieht dann offenbar das Demokratieverständnis in der Fritz-Zubeil-Strasse aus.

          Sollten selbst bei diesem Termin keine Informationen kommen, müsste man eigentlich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen und die gesamte LAVB-Führungsriege abwählen. Alles altgediente DDRler, die eigentlich wissen sollten, was passiert, wenn der kleine Mann mit den Füßen abstimmt.

          • Patrick sagt:

            Ich kann mir schon vorstellen das zu diesem Termin Infos kommen werden. Wenn man jetzt gemein und niederträchtig wäre, könnte man den Funktionären unterstellen, dass sie wissen das es in dieser kurzen Zeit nicht zu schaffen ist.
            Warten wir es ab!

  27. Patrick sagt:

    Ich habe gestern also wieder mit meinem Vereinsvorsitzenden gesprochen. Lieder hatte er es nicht geschafft am Sprechtag zum KAV Barnim zu fahren (die liebe Arbeit lässt grüßen).
    Allerdings wird die Thematik auf der nächsten Vorstandssitzung unseres Vereins besprochen und diskutiert. Darüber hinaus wird auch unser Verein ein Schreiben verfassen, welches dann an die zuständigen Funktionäre gesandt wird.

    Wenn mein Vereinsvorsitzender etwas vom KAV hört bzw. liest, lässt er es mich wissen und ggf. auch zukommen.

    Gruß Patrick

  28. Frank sagt:

    Fusion ja! Auf jeden Fall? Nein!
    Die Chance auf einen Neuanfang mit Korrektur von “alten” Fehlern darf nicht durch alte eingefahrene Strukturen verloren gehen.
    Meine Meinung: eine Meinung revidieren hat meistens nichts mit Umfallen zu tun, sondern meistens mit Einsicht und Weisheit…

    • Frank sagt:

      Sorry, kleiner Zusatz: ich hoffe, ein wenig “Kritik” darf sein?
      Die Domain “fusion-nein-danke” empfinde ich als unglücklich gewählt, da sie ausschließlich eine Ablehnung impliziert. Soweit ich das verstanden habe, bezieht sich Euer Protest ja nur gegen die “offensichtliche” Strategie einer (nennen wir es mal böse) “feindlichen Übernahme”.
      “Fusion – so nicht”, wie im Text darunter, passt m. E. viel besser!

      • admin sagt:

        Ja, Kritik darf durchaus sein :) Und ja, der Domainname ist etwas unglücklich gewählt, da dies im ersten Affekt nach Bekanntwerden der Umstände geschah. Nun ist es so und lässt sich erstmal nicht mehr ändern. Viel wichtiger als ein Domainname, ist meiner Meinung nach aber der Inhalt einer Domain …

  29. Patrick sagt:

    Ich habe gestern mit meinem Vereinsvorsitzenden gesprochen. Der hat ganz schön mit den Ohren gewackelt, als ich im erzählte was die Oberen vor haben. Davon wußte er natürlich nichts (bis auf die Ausführungen in der aktuellen Rute&Rolle).
    Er wird in den nächsten Tagen zum KAV Barnim fahren und mit den Verantwortlichen dort besprechen was man gegen diese Übernahme tun kann.
    Ich bin gespannt was dabei raus kommt.

    • admin sagt:

      Ich auch!

      Wenn es dazu ein offizielles Statement des KAV gibt … kannst du versuchen, mir das zukommen zu lassen bitte?

      • Patrick sagt:

        Bis jetzt habe ich noch keine Antwort bekommen. Ich werde aber in den nächsten Tagen versuchen meinen Vorsitzenden zu erreichen und gemäß dem Fall das er etwas hat, bekommst du es natürlich!

  30. Thomas sagt:

    Ein Verband wie der VDSF der immer nur fordert und den Anglern solche Verordnungen und Gesetze vorschreibt ist kein Verband sondern schlicht gesagt ein “Hühnerhaufen”. Normale Hühner scharren wenigstens rückwärts und erreichen etwas dabei, was man vom VDSF nicht sagen kann. Und wenn man die Reden etc. des Verbandsvorsitzenden hört und liest könnte man denken der hat was an der W….
    Deshalb unterstütze ich diese Seite und werde diese vielen Anglern empfehlen.
    Wenn alle Angler sich organisieren dann wackeln auch unseren “Möchtegernpolitikern” in Berlin und in den Landeshauptstädten nicht nur die Ohren.

  31. Auch ein neuer Verband hätte jederzeit wieder die Anerkennung als Naturhschutzverband beantragen und auch erhalten können.

    Dieses Argument wird vom VDSF nur benutzt, um den DAV übernehmen zu können.

    Denn laut Vertrag ist das eben keine gleichberrechtigte Fusion, sondern die schlichte Übernahme – das einzige Zugeständnis des VDSF ist die Umbenennung in DAFV..

    Und ja, der VDSF ist ein schlechter Dachverband, mit grundfalschen Ansichten, aus denen dann die vielen Verbote entstehen:
    Der propagiert bis heute die menschliche Ernährung als einzigen sinnvollen Grund fürs Angeln.
    Woraus dann auch solcher gesetzlicher Unsinn entsteht, dass jeder maßige Fisch abgeknüppelt werden muss – Gefördert und gefordert vom VDSF-Bund und den VDSF-Landesverbänden.

    Angeln ist aber mehr als nur “Fleischmachen”!!!

    Daher:
    Will man also alle Angler mitnehmen, muss man verhindern, dass es zukünftig Möglichkeiten gibt, immer mehr gesetzliche Restriktionen einzuführen statt diese zu bekämpfen und die mögliche Gefährdung der Gewässerpools ausschliessen.

    > Dann muss z. B. kein Angler nachts angeln gehen, der das nicht will. Aber die das wollen, können es..
    > Dann muss kein Angler einen maßigen Fisch zurücksetzen, der das nicht will. Aber die das wollen, können es!
    > Dann muss kein Angler einen Setzkescher verwenden. Aber die das wollen, können es!
    > Dann muss kein Angler bei einem Wertungsangeln mitmachen. Aber die das wollen, können es!!

    und so weiter……………………

    Nur so kann man ALLE Angler mitnehmen.

    • Torsten sagt:

      “Zitat: Thomas Finkbeiner
      Will man also alle Angler mitnehmen, muss man verhindern, dass es zukünftig Möglichkeiten gibt, immer mehr gesetzliche Restriktionen einzuführen statt diese zu bekämpfen und die mögliche Gefährdung der Gewässerpools ausschliessen.”

      Mich interessiert besonders deine Aussage zur Gefährdung des “Gewässerpools”!
      Welche rechtlichen Möglichkeiten hätte ein neuer Dachverband um diesen zu gefährden?
      Bisher hatte weder der DAV noch VDSF in irgendeiner Form die Möglichkeit diesen Pool zu gefährden?
      Weil es eben eine reine Absprache unter den darin vertretenen Landesverbänden wahr und ist!
      Auf diese Landesverbandsabsprachen hatte/hat rechtlich/juristisch weder der DAV noch der VDSF einen Einfluss!
      Sieht man auch daran, dass der jetzige Gewässerpool existiert durch Landesverbände mit VDSF oder DAV Zugehörigkeit!
      Deshalb nochmals meine Anfrage an dich?
      Welche rechtlichen/juristischen Möglichkeiten hätte ein neuer Dachverband um diesen zu gefährden?

      Gruß Torsten

  32. Torsten sagt:

    Hallo Rico

    Ich unterstütze deine Ausführungen!
    Auch den Aufruf und das aufwecken der Mitglieder.
    Nötig sind hier gemachte Gedanken und einige Meinungen schon länger!
    Deine Plattform bietet auch die Möglichkeit sich sachlich zu informieren.
    Machen wir uns aber nichts vor.
    Die Basis(Angler) ist schon vor vielen Jahren eingeschlafen!
    Teils aus den Gründen „Ich habe alles was ich möchte!“
    Oder
    „Ich halte still, obwohl ich es besser wissen müsste!“
    Es nützt aber nichts, sich gegenseitig anzufeinden, alles, oder jede Reaktion zu bekämpfen weil diese den Standpunkt des einzelnen nicht stimmig erscheint.
    Wir brauchen auch keine „Rattenfänger zu Hameln!“
    Die Fusion wird kommen, egal ob es uns passt oder nicht!
    Man sollte aber jetzt seine Meinung vertreten, auch wenn es schon zu spät erscheint, den Fokus auf die nächsten Jahre ausrichten und die Zeit zur sachlichen Erklärung an der Basis nutzen.
    In Vereinen, Basis deutlich agieren, überhaupt einmal aufklären.
    Aufklärung bedeutet, Meinungen zu hinterfragen, Aussagen zu begründen, aber sachlich fundiert!
    Nicht Behauptungen aufstellen, Stimmung machen, Reaktionen fordern, aber detaillierte Fragen, zu gemachten Aussagen nicht beantworten zu können!
    Ich betrachte die angestrebte Fusion äußerst kritisch, reagiere auch, bezüglich meiner Möglichkeiten.
    Sehe den teils begründeten Hype aber auch etwas nüchterner.
    Das ändert aber nichts an der mangelnden Informationspolitik, der noch aktiven Verbände und übergeordneter Ausrichtung des „angedachten Bundesverbandes“!

  33. Burns sagt:

    Ich denke trotz aller Bedenken, kann ich euch versichern, der VDSF ist ein super Verband welches wir aus Sachsen als ehemalige Mitglieder des AV-Sachsen bestätigen können. Und das was Ihr hier beschreibt haben wir durch den DAV durchmachen müssen, nur weil unsere Führungsriege nicht den Arsch in der Hose hatte, Friedrich Richter die Stirn zu bieten und auf Augenhöhe zu verhandeln.

    • Patrick sagt:

      Moin Burns!
      Ich denke auch nicht das die Leute, die sich hier äußern, denken das der VDSF ein schlechter Dachverband ist. Nur die Umstände dieser “Fusion” stören die Angler des DAV. Es gibt mit Sicherheit ne Menge gute Dinge im VDSF, aber eben auch ne Menge gute Dinge im DAV. Diese wollen wir nicht so einfach aufgeben, das ist das Ziel.
      Ein Zusammenschluss ist mit Sicherheit nicht die schlechteste Idee. Zusammenschluss – NICHT ÜBERNAHME!
      Gruß Patrick

      • admin sagt:

        Richtig! Zusammenschluss!

        Man hätte auch einen neuen Verband gründen und dann jeweils übertreten können. Allerdings – und das sollte auch beachtet werden – ist nach wie vor der Status des anerkannten Naturschutzverbandes (VDSF ja – DAV nein) einer der Knackpunkte, die es galt, so geschickt als möglich zu regeln. Die Anerkennung als Naturschutzverband hat mehr Vorteile, als man zunächst annehmen mag. Schon allein die Tatsache, dass ein anerkannter Naturschutzverband Einspruchs- und Klagerecht hat (und das haben “normale” Vereine eben nicht oder nicht ohne weiteres) oder zum Beispiel anhörungspflichtig ist, machen diesen Punkt enorm wichtig. Die deutsche Politik wird sich immer weiter in Richtung “Grün” bewegen – da ist solch eine Statusanerkennung nicht das Falscheste.

        • Badra sagt:

          Also zum anerkannten Naturschutzverband ist zu sagen, dass es innerhalb des DAV Landesverbänd gibt die diesen Status haben. Seit 2005 z. B. des LAV Sachsen – Anhalt.

          Ich habe kein Vorurteil gegen den VDSF ich finde sogar einige Sachen wesentlich besser gelöst wie im VDSF z. B. die Puplikationen zu einzelnen Themen wie Totholz oder zum Fisch des Jahres , anschaulich und gleichsam verständliche Literatur die ich für meinen Verein gern verwende.

          Dennoch liest sich Satzungsentwurf und Entwurf zum verschnelzungsvertrag wie eine “feindliche Übernahme”
          Hierzu habe ich LAV und DAV am 19.09. angeschrieben.

          Auch finde ich handwerkliche Fehler im Satzngsentwurf nur 3 Beispiele
          § 6 Nr. 2e Abwerbung…
          Frage: Wie kann in einem Verband eine Abwerbung von Vereinen in einen anderen Landesverband (oder was immer das heißen soll) etwas für den Verein bringen wenn doch alle die Satzung dies DAV anerkennen?

          § 7 Nr. 3
          Die Mitgliedschaft endet durch Tod oder Verlust der Rechtsfähigkeit
          Frage: Wer muss hier sterben?

          § 11 Nr. 7 Die Mitglieder des Präsidiums …. eine angemessene Vergütun erhalten, die vom PRÄSIDIUM zu beschließen ist.
          Frage: Kann man sich besserbedienen?

          Das alles hat nicht mit Vor- oder Nachteilen der Verbände VDSF oder DAV zu tun!!!!!!!!!!!!

  34. Badra sagt:

    Besitzängste, Unwissenheit und Vorurteile begleiten diese Idee von einem gemeinsamen Verband von Anfang an.
    Hauptschuld so sehe ich das ist eine verkehrte Informationspolitik der Verbände ob auf Bundes- oder Landesebene.
    Das zeigt sich unter anderem in der “Menge” von Presseartikel (ausgenommen mal den Blinker) sonst gibt es keine (zumindest fast keine) Veröffentlichungen in den Printmedien. Da ist es schon für die Menschheit wichtige ob sich Philipp Lahm bei der Wahl seiner Unterwäsche einen modischen Missgriff geleistet hat oder George Clooney ne neue flachlegt.
    Das ist verständlich und für jeden Angler sicherlich nachvollziehbar. Aber verdammt noch mal wir sind über 1 Mio. organisierte Angler und geschätzt nochmal soviele unorganisierte zzgl. Schwarzangler aller Art, da muss es doch möglich sein eine Fusion wie hier angedacht zu stoppen. Oder?

    Die zeit wird knapp, also dann….

    • Badra sagt:

      Ach ja eines wollt ich schon noch sagen, es muss in einem gemeinsamen Verband möglich sein alle Befähigungen bundesweit
      anzuerkennen, es muss möglich sein auch Ausländern die Möglichkeit des Angelns zu eröffnen, was durch derzeitige gestzliche Bestimmungen nicht möglich ist, da dieser ja nicht über den “Fischereischein” verfügt, deshalb muss ja Ulli Bayer den Holländer Roszemayer einladen damit man gemeinsam am Rhein angeln kann (großes Kino).
      Klärungs- und Handlungsbedarf ist da wohl genug gegeben.

      • Von wegen 1 Mio. organisieter Angler – auch so ein Verbandsmärchen, das sind gberade mal knapp über 800.000.

        Bei nachgewiesen ca. 1,8 Mio. Anglen an Hand Kartenausgabe.

        Bei laut wissenschaftlicher Studie von Prof. Arlinghaus 3,02 Mio aktiver Angler in Deutschland (mindestens 1 mal pro Jahr angeln).

        Die Differenz erklärt sich daraus, dass der Rest nur im Urlaub oder Ausland angelt, wegen der Bürokratie und Restriktionen in Deutschland.

        Das Institut Allensbach spricht von knapp über 5 Mio. am Angeln interessierter Menschen.

        Damit “vertreten” die Verbände nicht mal 20% der am Angeln interessierten Menschen und nicht mal 30% der aktiven Angler..

        Davon ab, dass kein organisierter Angler freiwillig in einen der Verbände eintrat und diesen bezahlt, sondern über seinen Verein zwangsverpflichtet wurde, nur weil er angeln will – auch zur Bezahlung..

  35. Toxe sagt:

    Das ist keine Fusion, das ist nen selbstgeschaufeltes Grab des DAV. Ich rate allen die mit diesem Mist nicht zufrieden sind umgehend aus DAV und,-oder VDSF auszutreten. Nur so sehen werden die oberen wach gerüttelt und denken nochmal über die gemachten Fehler nach und lernen und ändern.

    Petri Heil Toxe

  36. Schon seit 2010 beerichten wir rund um die Vorgänge bei dieser sogenannten Fusion, die nichts anderes als eine Übernahme des DAV in den VDSF ist – auch wenn das unter neuem Namen geschieht.

    Da viele Angler einfach nur angeln wollen und sich nicht damit beschäftigen, was ihre Verbände treiben, konnten diese bisher mehr oder weniger machen was sie wollen.

    Diese Seite ist nicht nur gut gemacht, sondern auch der erste Ansatz, Angler zu bündeln für eine vernünftige Angelpolitik bunbdesweit und gegen die undemokratische, von oben ohne ausreichende Information und Diskussion durchgedrückte Übernahme.

    Es wurde Zeit, dass die Angler endlich damit anfangen!

    Weiter so, wir helfen gerne, wo wir das können, mit unseren Mitteln.

    Thomas Finkbeiner

  37. Arndt sagt:

    Danke für Deine Arbeit.
    Unter den momentanen Voraussetzungen – ohne zu definieren, was erhalten werden muss, was eine Fusion an Postiven bewirken soll und wohin die Reise eigentlich gehen soll, kann ich eine Fusion nur ablehnen.
    Gruß Arndt

  38. Patrick sagt:

    Auch von mir ein sehr großes Lob für diese Präsenz!
    Auch wir, die Carpjunkies-Brandenburg, werden uns gegen diese “Fusion”, so wie sie zur Zeit durchgeführt werden soll, wehren!
    Wie schon weiter oben geschrieben wurde, sollte aus beiden Verbänden das Beste heraus genommen werden, ist solch ein Zuammenschluss eine gute Sache.
    Im Moment gibt sich der liberale Dachverband DAV einfach nur auf und ordnet sich unter.
    So geht das nicht meine Damen und Herren in den Präsidien und Vorständen.

    Angler wehrt euch gegen diese “FUSION”!!!

    Es grüßen euch ganz herzlich die

    CARPJUNKIES-BRANDENBURG

  39. Tom sagt:

    Ein großes JA zum Nein der “Fusion”!
    Es wird Zeit das sich diejenigen bemerkbar machen für die der DAV eigentlich einsetzen sollte, seine Mitglieder.
    Stellt sich wie immer die Frage, warum wehrt sich keiner, was bitte muss in Deutschland noch alles passieren?
    Hat niemand was aus der Vergangenheit und der Politik gelernt?

    Steht auf und sagt NEIN zur Fusion DAV & VDSF, zeigt das ihr nicht zufrieden seid und auch nicht gewillt euch alle gefallen zu lassen.

    Gruß Tom

  40. Christian sagt:

    nur gemeinsam können wir den Wahnsinn verhindern !!!
    Die Freude am Angeln sollte an oberster Stelle stehen!!!

  41. Badra sagt:

    Als Vorsitzender des Angelvereins Kelbrae. V. begrüße und unterstütze ich diese Plattform. Lasst es uns “Denen da Oben” zeigen, ohne die Mitglieder läuft nix.

  42. Frank sagt:

    Klasse Sache, diese Plattform hier!
    Ich wünsche mir jedenfalls, daß wir hier so viele Angler, wie möglich organisierne können.

    Eine Fusion könnte richtig gut sein, nähme man das Beste aus beiden Verbänden und machte daraus was gemeinsames. Im Moment siehts allerdings so aus, als würde genau das Beste unter den Tisch fallen und dagegen müssen wir was tun.

    In diesem Sinne wünsche ich uns allen (die Spaß am Angelhobby haben) gutes gelingen, auf daß den Herren Präsidenten die Ohren anfangen zu schlackern und sie nicht mehr schlafen können, weil ihnen die Rufe der Empörung in den Ohren klingen!

    Petri!

    • admin sagt:

      Eine Fusion könnte richtig gut sein, nähme man das Beste aus beiden Verbänden und machte daraus was gemeinsames.
      Ja, das sollte eigentlich das Ziel einer solchen Fusion sein. Gemachte Fehler erkennen, berichtigen und aus ihnen lernen.

  43. René sagt:

    Sehr gute Sache.
    Danke für dein Engagement und die Plattform.
    Es ist fünf vor zwölf, lasst uns aufstehen und mit einer Stimme gegen die ignoranten und überheblichen Verbände sprechen und sie in die Schranken weisen.
    Wir sind das (Angler)Volk!

  44. Joerg sagt:

    Hoffentlich machen viele mit – der VDSF hat soviel Eigendynamik entgegen den
    Vorstellungen seiner Mitglieder entwickelt, das eine Übernahme mit Machtkonzentration
    VDSF nur zum Nachteil aller Angler werden kann.

  45. Daniel Hornoff sagt:

    So Leute, habe soeben an unseren Vorstand gemailt. Ich hoffe das die Herrschaften ihren Hintern hochbekommen und ebenfalls an dem Protest teilnehmen! Petri

  46. Ralf Frenzel, ordentliches Mitglied des LAV Brandenburg sagt:

    Danke für diese Webseite. Gelingt es, den Protest und die Ablehnung zu bündeln, geling tes vielleicht auch, diese Übernahme zu verhindern.

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